Schwachstellenmanagement und Patch-Hygiene

Wenn die Tage länger werden, ist es Zeit für eine gründliche Inventur der digitalen Infrastruktur. Veraltete Software und vergessene Benutzerkonten sind die Einfallstore Nummer eins für Ransomware. Im März widmen wir uns der „Cyber-Hygiene“.

Kernpunkte:

  • Schatten-IT eliminieren: Welche Programme wurden ohne Wissen der IT installiert?
  • Patch-Management: Überprüfung, ob alle kritischen Sicherheitsupdates des Winters erfolgreich eingespielt wurden.
  • Berechtigungskonzept: „Prinzip der minimalen Rechte“ – Wer braucht wirklich Zugriff auf welche Daten?

Warum Deepfakes die neue Gefahr für den Mittelstand sind.

Klassische Phishing-Mails erkennt man oft an schlechter Grammatik – doch die Angreifer rüsten auf. Im Februar beleuchten wir die wachsende Gefahr durch KI-gestützte Angriffe. Mittels „Deepfakes“ (getäuschte Stimmen oder Videos) versuchen Hacker zunehmend, Mitarbeiter in Finanzabteilungen zu unautorisierten Zahlungen zu bewegen (CEO-Fraud).

Kernpunkte:

Sensibilisierung: Technik allein kann menschliche Täuschung nicht verhindern.

Verhaltensregeln: Einführung von „Double-Check“-Verfahren bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen.

Training: Warum regelmäßige Awareness-Schulungen jetzt wichtiger sind als je zuvor.

Ist Ihr Unternehmen bereit für die NIS-2-Fristen?

Der Jahreswechsel ist der ideale Zeitpunkt, um die IT-Strategie an die aktuellen gesetzlichen Anforderungen anzupassen. Im Jahr 2026 rücken die Umsetzungsfristen der NIS-2-Richtlinie für viele mittelständische Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern immer näher.

Kernpunkte:

  • Bestandsaufnahme: Überprüfung der aktuellen Sicherheitsmaßnahmen auf Übereinstimmung mit dem „Stand der Technik“.
  • Budgetplanung: Warum IT-Sicherheit kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Betriebskontinuität ist.
  • Vorsatz: Die Aktualisierung des Notfallplans (Business Continuity) als wichtigster Vorsatz für das erste Quartal.